Donnerstag, 4. März 2021

Rückblick auf den Februar

Hallöchen ihr Lieben,
der Februar knüpft wieder an die meisten Monate zuvor an, indem ich vier Bücher gelesen habe. In den nächsten Monaten wird es sicherlich auch nicht mehr werden, da einiges privat ansteht. Aber mal schauen...nun gibt es erst einmal einen Blick zurück auf den Februar.

Meine gelesenen Bücher im Februar:



- Night Rebel - Kuss der Dunkelheit von Jeaniene Frost (Rezension: 4/5 - Link)
- What if we drown von Sarah Sprinz (Rezension: 5-/5 - Link)
- Die Quellen von Malun - Blutsohn von Daniela Winterfeld (Rezension: 4+/5 - Link)
- Die Liebesbriefe von Abelard und Lily von Laura Creedle (Rezension folgt)


Im Februar waren nur gute Bücher dabei. Zwei davon waren sogar mehr als gut. "What if we drown" war einfach emotional schön und "Die Quellen von Malun - Blutsohn" war zwar grausam und brutal, aber dazu unglaublich spannend.

Bücher, welche ich bereits im Januar gelesen habe, habe ich noch rezensiert:

- TausendMalschon von Marah Woolf (Rezension: 4/5 - Link)
- Dare to trust von April Dawson (Rezension: 3/5 - Link)


Im Februar sind bei mir vier Bücher eingezogen. Darunter war ein Buch aus einer Buchbox, zwei Rezensionsexemplare und ein Leserundenbuch. Zwei davon sind sogar schon gelesen.



+ Between your words von Emma Scott
"Reichen fünf Minuten, um sich zu verlieben? Thea leidet unter einer dramatischen Form der Amnesie. Sie hat fünf Minuten, bevor ihr Kurzzeitgedächtnis wieder gelöscht wird. Für alle außer Jim Whelan ist sie ein hoffnungsloser Fall. Allein Jim erkennt, dass ihre seltsamen Kunstwerke aus Wortketten ein Hilferuf sind. Trotz aller Widrigkeiten entsteht zwischen ihm und Thea eine tiefe Verbindung. Als sich eine neue riskante Behandlungsmöglichkeit auftut, könnte dies eine Chance für ihre scheinbar unmögliche Liebe sein - oder aber ihr Ende bedeuten ..."

+ Die Quellen von Malun - Blutsohn von Daniela Winterfeld
"Auf Ruann herrscht immer noch Krieg um die letzten Wasservorräte. Der Offizier Dorgen ist inzwischen zum Heerführer aufgestiegen. Er ist entsetzt, als ihm sein mächtiger Schwiegervater Walerius aufträgt, den letzten großen Wald abzubrennen, um die Feinde in die Knie zu zwingen. Aber kann Dorgen sich ihm widersetzen? Währenddessen versuchen die geflohene Sklavin Alia und der desertierte Soldat Tailin, den Lauf der Dinge aufzuhalten. Beide begeben sich in Lebensgefahr, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren. Doch der Herrscher Sapions verfügt über zerstörerische Magie - und ihre grausame Macht wurzelt längst schon tief in den Seelen der Menschen."

+ Die Liebesbriefe von Abelard und Lily von Laura Creedle
"Als die 16-jährige Lily heimlich ihre ADHS-Medikamente absetzt, geht so einiges zu Bruch – im wahrsten Sinne des Wortes. Das bringt ihr schließlich eine Stunde Nachsitzen ein, zusammen mit dem an Asperger leidenden Abelard. Als er für sie einsteht, küsst sie ihn spontan und löst damit völlig verwirrende Gefühle in sich selbst und auch in Abelard aus. Was folgt, ist eine zunächst per SMS geführte intensive Liebesgeschichte, die sich in der Realität erst noch beweisen muss. Denn zwischen einem Mädchen, das durch unvorsichtiges Anfassen schon ganze Gläser-Batterien zerstört hat, und einem Jungen, der vor nichts mehr Angst hat, als angefasst zu werden, kann so einiges schiefgehen."

+ Meeresglühen - Geheimnis in der Tiefe von Anna Fleck
"Um mich herum sah die Meeresoberfläche aus wie flüssiger Goldstaub. Die Zeichnung auf Aris' Brust schien sich direkt aus dem goldenen Wasser seine Haut hinaufzuschlängeln. Magisch. Wunderschön. Und unfassbar anziehend. Er schüttelte sich das Wasser aus den Haaren. »Atmen!«, sagte er mit leisem Lachen. Das bisschen Sturmflut ... Ella ist fest entschlossen, sich ihren Cornwall-Urlaub in Grannys Cottage nicht verderben zu lassen. Als sie jedoch einen vermeintlichen Surfer vor dem Ertrinken rettet, ist in ihrem Leben plötzlich nichts mehr wie vorher. Denn der geheimnisvolle Aris stammt aus einer ganz anderen, mythischen Welt. Ella stürzt in ein Abenteuer voller Wunder und Schrecken. Und nicht nur ihr Herz gerät dabei in höchste Gefahr ..."

Wie war euer Februar? Welche Bücher habt ihr gelesen?

Liebe Grüße, Apathy

Sonntag, 28. Februar 2021

[Rezension] Die Quellen von Malun - Blutsohn

Autorin: Daniela Winterfeld

Titel: Die Quellen von Malun - Blutsohn

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 656

Erscheinungsdatum: 28.02.2020

Preis: 15,00 € (Broschiert)

Klappentext:
"Auf Ruann herrscht immer noch Krieg um die letzten Wasservorräte. Der Offizier Dorgen ist inzwischen zum Heerführer aufgestiegen. Er ist entsetzt, als ihm sein mächtiger Schwiegervater Walerius aufträgt, den letzten großen Wald abzubrennen, um die Feinde in die Knie zu zwingen. Aber kann Dorgen sich ihm widersetzen? Währenddessen versuchen die geflohene Sklavin Alia und der desertierte Soldat Tailin, den Lauf der Dinge aufzuhalten. Beide begeben sich in Lebensgefahr, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren. Doch der Herrscher Sapions verfügt über zerstörerische Magie - und ihre grausame Macht wurzelt längst schon tief in den Seelen der Menschen."

Meine Meinung:

Band 1 hat mir schon so gut gefallen. Es zählte mit zu meinen Jahreshighlight in 2019. Leider ist die Fortsetzung bei mir etwas untergegangen. Da war es sehr schön, dass die Autorin einen Aufruf gestartet hatte. So konnte ich nun wieder in die grausame Welt einsteigen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht, da Band 1 schon solange zurücklag und ich muss erst einmal wieder zurechtfinden bzw. mit der Welt und den Charakteren vertraucht machen musste. Aber das hat keinen Einfluss auf meine Bewertung.

Die Fortsetzung beginnt ebenfalls mit einem Prolog, der das Ausmaß der Grausamkeit zeigt. Mich hat es fast schon etwas gegruselt, aber dennoch zogen mich die Details in ihren Bann. Es ist also positiv hervorzuheben, dass die Autorin trotz der Brutalität, solche Empfindungen hervorheben kann. Man fühlt mit und wird von der entsetzlichen Welt eingenommen.

Die Geschichte wird wieder in verschiedenen Handlungssträngen erzählt. Man trifft wieder auf Dorgen, Alia, Tailin und in einigen Kapiteln auf Feyla. Aber auch andere Charaktere, wie Leymon und Nelja kommen zu Wort. Zudem kommen neue Charaktere hinzu, die den Verlauf der Geschichte beeinflussen, da sie die Fäden im Hintergrund spinnen. Bei jedem Handlungsstrang gibt es etwas Neues zu entdecken, aber oft kommt auch die Brutalität und die Entsetzlichkeit der Geschehnisse zum Vorschein. Manchmal gab es Hoffnung, aber schnell konnten die Handlungen ins Gegenteil umschlagen.
Ein kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings trotzdem. Manche Handlungsstränge, insbesondere der von Tailin, waren mir stellenweise zu ausführlich und es ging in diesen Situationen nicht richtig voran. Bei der Komplexität der Geschichte bleiben manche Erklärungen nicht aus. Dennoch habe ich mich dabei erwischt, dass mein Kopf schon abschalten wollte, obwohl die Handlung an sich im Verlauf spannend war.

Der Weltenaufbau wird detailreich fortgeführt. Wie auch schon in Band 1 angesprochen, wäre eine Karte von Vorteil, da die Welt sehr komplex ist. Diesmal gibt es aber am Ende kleines Verzeichnis der Personen und Orte, welches sehr hilfreich war.
Es wurde vieles sehr detailreich und anschaulich beschrieben, sodass ich mich gut in die Handlungen hineinversetzen konnte. Die Geschichte hat Struktur und wird zu einem noch komplexeren Ganzen zusammengeführt.
Man wird von der Grausamkeit, Brutalität und Entsetzlichkeit dieser Welt nicht verschont. Viele Details werden auch dort ausführlich beschrieben, aber enden dennoch immer genau richtig.
Auch wenn manche Charatkere erbarmungslos sind, fühlt man mit ihnen mit und hat schon fast Mitleid mit ihnen oder fühlt sich gar zu ihnen hingezogen. Denn manchmal sind sie auch nur das Werkzeug der Machthabenden. Die Autorin konnte sehr gut die widersprüchlichen Gefühle der Charaktere vermitteln. Gerade in Bezug auf Dorgen war ich manchmal enttäuscht von ihm, dann wieder mitfühlend. Aber auch der Blutsohn ist nicht ganz der verhasste Charakter. Bei ihm bin ich schon sehr gespannt, in welche Richtung er sich entwickelt.
Die verschiedenen Handlungsstränge brachten wieder einige Überraschungen und Wendungen hervor, die nicht vorhersehbar waren. Ich kann wieder nicht genau sagen, welcher Handlungsstrang oder Charakter mir am besten gefallen hat. Es kann sich immer wieder ändern.

Die Geschichte ist komplex und detailreich gehalten, trotzdem kommt man gut im Geschehen voran. Man muss schon aufmerksam lesen, aber durch die Spannung und überraschenden Wendungen wird man stetig im Lesefluss vorangetrieben. Der Schreibstil ist ausführlich, beschreibend, aber auch lebendig und gut lesbar gehalten.

Die vorherrschenden Gefühle werden zu meist im Keim erstickt, weil der Krieg und die Unterdrückung des Volkes im Vordergrund stehen. Aber auch das Magiesystem im Hinblick auf die Götter wird näher erklärt. Daher spielt diese zunehmend eine größere Rolle. Aber auch die Machthabende spielen damit und führen somit die Fäden im Hintergrund. Sie haben somit einen großen Einfluss auf den Krieg und die weiteren Geschehnisse.
Es kommen weitere fantastische Wesen vor. Aber am besten haben mir wieder die Pamuschkatzen gefallen.
Alles im Allen ergibt dies eine komplexe, spannende und fantastische Mischung. Einnehmende Handlungen werden dadurch erzeugt.

Selbst das Ende beschönigt nichts und man bekommt nochmals das entsetzliche Ausmaß der gesamten Geschehnisse zu spüren. Dies wurde nochmals durch einen großen Spannungsmoment gefüllt.
In Bezug dessen habe ich immer noch keine Vorstellung, wie die Geschehnisse und Charaktere weiter verknüpft werden könnten oder gar wie die Geschichte enden könnte. Denn jeder Handlungsstrang kann in eine andere Richtung ausarten, die man so nicht erwarten würde.
Unvoreingenommen und spannungsvoll sehe ich daher der Fortsetzung entgegen.

Fazit:
Die Fortsetzung hat es auch wieder in sich. Es wird nichts beschönigt und man bekommt wieder die Grausamkeit und Brutalität der Welt zu spüren. Man wird durch die verschiedene Handlungsstränge durch die Geschichte geführt. Neue Charaktere kommen hinzu, die genauso spannungsvoll die Geschehnisse vorantreiben. Nur manchmal waren es mir zu viele Erklärungen, sodass mein Kopf schon etwas abschalten wollte. Dennoch ist die Geschichte mit Spannung und unerwarteten Wendungen gefüllt. Der Weltenaufbau ist zudem komplex und detailreich dargestellt. Das Ende zeigt auch nochmals die Grausamkeit, die aber neugierig auf die Fortsetzung macht.

Bewertung: 4+ / 5

Vielen Dank an die Autorin und den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 19. Februar 2021

[Rezension] What if we drown

Autorin: Sarah Sprinz

Titel: What if we drown

Verlag: LYX

Seiten: 400

Erscheinungsdatum: 30.10.2020

Preis: 12,90 € (Broschiert)

Klappentext:
"Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete ..."

Meine Meinung:

Auf das Buch bin ich durch eine Online-Vorschau, wo Sarah Sprinz ein Kapitel aus dem Buch gelesen hat, aufmerksam geworden. Diese Szene war schon so berührend, dass ich das Buch unbedingt haben musste.

Man lernt in der Geschichte zunächst Laurie kennen. Die Trauer um ihren verstorbenen Bruder Austin macht sie verletzlich, aber treibt sie auch an. Um in seine Fußtapfen zu treten, beginnt sie wie er ein Medizinstudium in Vancouver. Sie lernt neue Mitbewohner, neue Freunde und auch den charmanten Sam kennen, der ebenfalls Medizinstudent ist. Mit Sam versteht sie sich gleich auf Anhieb und sie haben eine besondere Verbindung bis sie erfährt, wer er wirklich ist. Können die beiden dieses Hindernis überwinden und zusammengekommen? Finden Sie einen Weg, um mit ihrer Trauer und Verletzlichkeit umzugehen?

Laurie und Sam mochte ich von Anfang an sehr. Trotz der Trauer und Verletzlichkeit, die die beiden umgeben, sind sie zwei liebevolle Charaktere. Laurie ist zielstrebig, aber auch etwas unsicher und verletzlich. Sam ist immer hilfsbereit und charmant. Jedoch plagen ihn einige Schuldgefühle, die ihn verwundbar machen.
Auf Anhieb spürt man die Sympathie der beiden füreinander. Die Autorin konnte das leichte Knistern und die zarte Annäherung der beiden sehr gut in die Geschichte einbringen.

Der Schreibstil der Autorin ist feinfühlig, emotional und leicht. Die gefühlsbetonte Stimmung wird stetig darüber transportiert. Man hat so viele Empfindungen dabei und man kann die Gefühle der Protagonisten spüren.
Die Geschichte ist aus der Sicht von Laurie geschrieben, dennoch nimmt man auch die Gefühle von Sam darüber hinaus wahr.
Außerdem spielt die Geschichte in Kanada. Dieses bringt auch wunderschöne Kulissen hervor, die die Autorin annehmlich beschreiben konnte.

Als ich den Klappentext laß, hatte ich eine Vermutung, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Aber so ganz stimmte es dann doch nicht, was mich sogar überraschen konnte. Sie ist etwas anders. Man kommt schneller hinter die Tragweite der Hindernisse zwischen Laurie und Sam und der Verlauf ist dann doch anders als ich gedacht hätte. Somit war nicht alles vorhersehbar.
Obwohl nicht alle Handlungen neu sind und typisch für einen New Adult-Roman, konnte mich die Autorin dennoch mit der Geschichte mitreißen. Es werden sehr viele Gefühle und Emotionen über die ganze Handlung hinweg übermittelt, sodass man die leichte Dramatik, Trauer, Verwundbarkeit und Liebe immer wieder spüren kann.

Die Nebencharaktere, wie Amber, Hope und Emmett sowie Teddie und Kian haben mir auch gut gefallen. Sie waren mir alle sympathisch. Sie sind liebenswerte Freunde und Mitbewohner. Daher bin ich auch schon neugierig auf ihre Geschichten in den Folgebänden. Im Folgeband geht es um Amber und Emmett. Auf die beiden bin ich schon gespannt. Ich könnte mir vorstellen, dass es da einige humorvolle und spritzige Dialoge gibt, da beide kein Blatt vor dem Mund nehmen.

Fazit:
Eine emotionale Liebesgeschichte, die immer wieder die leichte Dramatik, Verletzlichkeit, Trauer und Liebe hervorbringen konnte. Laurie und Sam sind zwei liebevolle Charaktere, die gut ausgearbeitet wurden. Außerdem wird man durch den emotionalen und feinfühligen Schreibstil durch die Geschichte geleitet. Einige Dinge konnten mich sogar überraschen, die nicht wie sonst in einem New Adult-Roman eher vorhersehbar sind. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, in der es um Amber und Emmett geht.

Bewertung: 5- / 5