Sonntag, 17. Juni 2018

[Rezension] Palace of Silk

Autorin: C. E. Bernard

Titel: Palace of Silk - Die Verräterin

Verlag: Penhaligon

Seiten: 448

Erscheinungsdatum: 29.05.2018

Preis: 14,00 € (Broschiert)

Klappentext:
"Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?"

Meine Meinung:

Nach dem ich "Palace of Glass" gelesen hatte und so begeistert war, wusste ich, dass ich nicht lange warten kann, um die Reihe fortzusetzen.
Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet. Das rote Band zieht sich hindurch, was mir sehr gefällt.

Die Geschichte knüpft direkt an Band 1 an. Diesmal begegnen wir Rea nach ihrer Flucht aus England in Paris. Die Autorin schafft es wieder, detailreich zu schreiben. Ich fand mich daher sofort in der Geschichte wieder und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte geht spannend weiter, denn in Paris ist auch nicht alles einfach und Rea muss weiter kämpfen, auch wenn sie sich eigentlich in Frankreich frei bewegen kann. Einige Gefahren lauern auf sie und auch eine Gegenspielerin, Madame Hiver. Dann taucht auch noch der Prinz Robin auf und noch nicht überwundene Gefühle werden wieder stärker hervorgerufen.

Rea gefiel mir wieder sehr gut. Sie ist mutig, stark und entwickelt sich weiter, aber manchmal fällt sie wieder zurück, gerade wenn sie auf Robin trifft. Sie versucht weiterhin ihren Weg zu finden. Sie wird von alten Bekannten begleitet, wie von Ninon oder auch Blanc, den weißen Ritter. Aber auch neue Charaktere kommen hinzu. Eine davon ist Madame Hiver, die ihr nicht unbedingt wohlgesinnt ist. Sie ist Mätresse des Königs von Frankreich, aber sie verbirgt einiges, so auch ihr Gesicht hinter einer Maske. Sie wirkt dadurch undurchschaubar und unnahbar, aber auch manipulativ. Welches Interesse an sie an Rea und welches Geheimnis verbirgt sie?

Die Autorin hat die Geschichte intensiv und spannend weitergeführt. Für mich war es ein hervorragendes Lesevergnügen. Der Schreibstil versprüht regelrecht die Emotionen und die Dramatik, die die Geschichte immer wieder voranbringt. Außerdem sind die Beschreibungen und Orte detailreich dargestellt, sodass sie fast schon zur Realität werden. So fand ich mich gut in ein prächtiges Setting in Paris ein.

Erneut konnte mich die Autorin mit ihren fantasievollen und modernen Elementen überraschen. Außerdem kam die Dramatik und die Romantik nicht kurz, die der Geschichte einen Lesedrang verleihten.

Fazit: Der Autorin ist ein tolle Forsetzung gelungen. Die Geschichte wird gekonnt voller Spannung und fesselnder Momente weitergeführt. Es war für mich defintiv wieder ein Lesehighlight. Ich freue mich schon auf das Finale der Reihe und bin gespannt, mit welchen Wendungen und Überraschungen die Geschichte rund um Rea und ihren Freunden zu Ende geht.

Bewertung: 5 / 5

Samstag, 16. Juni 2018

[Rezension] Was von mir bleibt

Autorin: Lara Avery

Titel: Was von mir bleibt

Verlag: Carlsen

Seiten: 400

Erscheinungsdatum: 30.11.2017

Preis: 19,99 € (Hardcover)


Klappentext:
"Sammie ist klug, selbstbewusst und hat nur ein Ziel: den besten Schulabschluss machen und ihrer Heimatstadt so schnell wie möglich den Rücken kehren. Wäre da nicht diese unheilbare Krankheit, die ihr – so sagen die Ärzte – nach und nach alle Erinnerungen rauben wird. Doch Sammie will sie festhalten: die Erinnerung an Stuart und ihren ersten Kuss. An Maddie und den großen Streit. Und an Cooper, der wie kein anderer Sammie zum Lachen bringt. Sammie schreibt, um eins niemals zu vergessen: dass sie ihr Leben gelebt hat, bis zum Schluss."

Meine Meinung:
Ich hatte das Buch durch eine Boxbuch erhalten, somit gar nicht auf dem Schirm gehabt. Der Klappentext klang nach einer emotionalen und traurigen Geschichte. Somit war ich schon gespannt, wie die Geschichte umgesetzt wurde.

Der Anfang gestaltete sich für mich etwas schwierig. Mit dem Schreibstil der Autorin musste ich erst einml etwas warm werden. Die Sätze kamen mir teilweise zu abgehackt herüber. Nach und nach gelang es mir aber mich damit anzufreunden. Gefallen hat mir, dass die Geschichte in Form eines Tagebuches geschrieben wurde.

Sammie, die Protagonistin, leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr ihre Erinnerungen raubt. Um diese nicht zu vergessen, schreibt sie ihr Leben in ein Tagebuch. So bekommt man Einblick in ihren Tagesablauf, ihren Interessen, ihren Freunden und auch in ihre erste großen Liebe. Außerdem möchte Sammie gerne die beste im Debattieren sein und später auch studieren. Dabei ist sie sehr ehrgeizig und stark, denn sie will ihre Krankheit nicht gewinnen lassen und weiter an ihren Zielen arbeiten. Mir kam sie aber teilweise auch etwas egoistisch vor. So richtig warm wurde ich mit ihr nicht. Auch wenn ich viel Einblick in ihr Wesen und ihre Denkweise durch die Tagebucheinträge bekommen habe, wirkte sie teilweise nicht sehr sympathisch. Ich denke aber, dass es manchmal am Schreibstil der Autorin lag. Es hat die emotionale Tiefe im Schreibstil gefehlt.
Sammie's Liebe zu Stuart wirkte zwar echt, aber irgendwie passten die Beiden für mich nicht wirklich zusammen. Stuart ist ein freundlicher Junge, aber auch bei ihm haben mir die Emotionen gefehlt.
Auch die anderen Charaktere wirkten für mich eher wie Statisten, außer ihr bester Freund Cooper verkörperte etwas freundliches und angenehmes.

Bei dieser Geschichte kann man auch nicht mit einem großen Knall rechnen, denn in vorhinein weiß man eigentlich schon, wie es ausgehen wird. Die Umsetzung ist hierbei entscheidend.

Es ist wirklich eine traurige Thematik, die zum Nachdenken anregt. Dennoch konnte mich die Autorin nicht ganz mit dieser Geschichte überzeugen. Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas fehlt. Zudem kam hinzu, dass ich mit dem Schreibstil anfangs nicht richtig zurecht kam und auch mit dem Charakteren nicht warm wurde.

Aber hochachtungsvoll ist, dass die Autorin sich so einer traurigen und schweren Thematik angenommen hat. Ich stelle es mir auch schwierig vor, über sowas etwas zu schreiben. Ich bereue es nicht, diese Geschichte gelesen zu haben, leider hat mir nur an manchen Stellen die emotionle Tiefe gefehlt.

Fazit:
Eine Geschichte mit einem traurigen Thema, die einen nachdenken lässt. Besonders an dieser Geschichte ist, dass sie in Form von Tagebucheinträgen geschrieben ist, die so viel Einblick in die Themtik gibt. Dennoch konnte mich die Autorin nicht ganz mit ihrem Schreibstil und den Chrakteren überzeugen. Ich denke aber, dass andere Leser gefallen an dieser Geschichte finden werden.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Freitag, 1. Juni 2018

Rückblick auf den Mai

Hallöchen ihr Lieben,
im Mai habe ich mich ganz schön rangehalten und alle Bücher für die #ranandenSuBmitAva - Challenge gelesen. Mit dem Bloggen hat es diesen Monat auch wieder besser geklappt. Es war einiges los, denn viele Buchboxen hatten mich erreicht.*yeah*

Meine gelesenen Bücher im Mai:



- Game of Destiny von Geneva Lee (Rezension: 3,5/5 - Link)
- Love and Confess von Colleen Hoover(Rezension: 5/5 - Link)
- Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover (Rezension: keine Wertung, einfach ein besonderes Buch - Link)
- Was von mir bleibt von Lara Avery (Rezension folgt)

Der Mai hat mir ein Herzensbuch beschert. Es handelt sich um Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover. So ein besonderes Buch. Es hat sich einfach in mein Herz geschlichen und wird mir noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben.

Ein Buch, welches ich bereits im April gelesen habe, habe ich noch rezensiert: - Fallende Stadt von Lauren DeStefano(Rezension: 4/5 - Link)

Nun komme ich zu meinen Neuzugängen. Die meisten habe ich durch die Buchboxen erhalten und zudem habe auch noch ein Buchgewinn von einer Blogtour. Zum Ende des Monats war ich noch in der Buchhandlung und zwei weitere Bücher durften bei mir einziehen.



+ Beyond a Darkened Shore von Jessica Leake (Fairyloot-Box: Unboxing)

+ A Court of Frost and Starlight von Sarah J. Maas(Illumicrate Starfall Sonderbox: Unboxing)

+ Onyx & Ivory von Mindee Arnett(Fairyloot-Box: Unboxing)

+ Wie man die Zeit anhält von Matt Haig (Leseflut-Box: Unboxing)

+ Aura - Die Gabe von Clara Benedict
"Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat ... Hat sie dem Falschen vertraut?"

+ Palace of Silk - Die Verräterin von C.E. Bernard
"Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?"

+ Flammendes Land von Lauren DeStefano
"Morgan und ihre Gefährten sind dem Stadtstaat Internment entkommen – und erleben endlich selbst, wie das Leben auf der Erde unter ihrer schwebenden Insel abläuft. Morgan ist fasziniert von den neuen Möglichkeiten. Doch das Land befindet sich im Krieg – im Kampf mit dem Nachbarn um einen unschätzbaren Rohstoff. Der herrschende König hält dabei ein wachsames Auge auf Internment. Morgan gerät unversehens zwischen die Fronten, denn sie verbirgt ein brisantes Geheimnis …"

Wie war euer Lesemonat Mai? Hattet ihr ein Highlight?

Liebe Grüße, Apathy