Mittwoch, 27. September 2017

[Rezension] Auf immer gejagt

Autorin: Erin Summerill

Titel: Auf immer gejagt (Königreich der Wälder 1)

Verlag: Carlsen

Seiten: 416

Erscheinungsdatum: 28.04.2017

Preis: 19,99 € (Hardcover)

Klappentext:
"Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache."

Meine Meinung:
Das Cover stach mir sofort ins Auge. Deswegen hattee ich mich gefreut, als das Buch in der The Bookish Prophet-Box war. Nachdem man den Schutzumschlag abmacht, wird noch einmal mit einem schönen Wald-Cover überrascht, passend zur Geschichte.

Tessa, die Hauptprotagonistin, muss sich nach dem Tod ihres Vaters Saul alleine durchschlagen. Im Land Malam, wo keine Magie erlaubt ist, wird sie nur geduldet. In Shaerdan leben Menschen, mit besonderen Fähigkeiten. Auch ihre Mutter war eine Shardanerin. Die beiden Länder stehen jedoch in Feindschaft zueinander, wo zudem ein Krieg droht. Ihr Mutter fiel dessen auch schon zum Opfer.
Um nicht zu verhungern, geht Tessa im Wald jagen. Jedoch steht im Malam auf Wildern die Todesstrafe. Sie wird dabei erwischt. Um ihrer Strafe zu entgehen, geht sie mit Lord Jamis einen Handel ein. Sie soll den Mörder ihres Vater jagen. Das ist ausgerechnet Cohen, der Lehrling ihres Vater und ihr bester Freund / ihre heimliche Liebe.

Es dauerte etwas bis ich in die Geschichte hineingekommen bin, obwohl das Wald-Setting und die Reise zwischen den Ländern gut dargestellt werden. Auch die Magie und der drohende Krieg werden gut beschrieben.
Es wird aus der Ich-Perspektive von Tessa erzählt, dennoh konnte ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen.
Tessa wirkte manchmal etwas zu naiv und zu flach. Cohen war mir dabei etwas sympathischer. Er wirkte ziemlich männlich.
Es gab hin und wieder ein paar Wendungen, aber diese plätscherten vor sich hin. Es wirkte mitunter ziemlich emotionslos.
Das Unausgesprochene zwischen Tessa und Cohen, was immer wieder angedeutet wurde, und die Liebesbeziehung wirkte etwas zäh. Somit entstanden einige Längen in der Geschichte.
Für mich wurde die Geschichte erst zum Ende richtig spannend und die Autorin konnte mich damit packend. Solche Spannungsbögen hätte ich mir schon eher gewünscht. Das Ende verspricht jedenfalls eine interessante Fortsetzung.
Der Schreibstil konnte mich schon eher überzeugen, somit konnte ich das Buch gut und flüssig lesen.


Fazit: Die Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen, da die Handlung vor sich hinzog. Die Grundidee und beschriebene Welt waren anregend. Ich hoffe nach dem spannungsreichen Ende auf eine bessere Fortsetzung.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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