Donnerstag, 30. November 2017

[Rezension] Der Himmel in deinen Worten

Autorin: Brigid Kemmerer

Titel: Der Himmel in deinen Worten

Verlag: HarperCollins

Seiten: 352

Erscheinungsdatum: 13.11.2017

Preis: 16,00 € (Hardcover)

Infos vom Verlag: Hier

Klappentext:
"Immer hat Juliet Briefe an ihre Mutter geschrieben – selbst nach deren Tod vor Monaten hinterlässt sie ihr Nachrichten am Grab. Eines Tages findet sie eine Antwort – von einem Jungen, der genauso verzweifelt ist wie sie. Spontan schreibt sie zurück, und der Gedankenaustausch wird ihr zunehmend wichtiger. Doch dann erfährt Juliet, wem sie ihre tiefsten Gefühle offenbart hat. Sie kann nicht fassen, dass die Worte, die sie so berührt haben, von einem Loser wie Declan stammen. Oder ist seine raue Fassade nur ein Schutz, hinter dem sich eine verletzliche Seele verbirgt?"

Meine Meinung:
Der Klappentext sprach mich sofort an. Ab und zu brauche ich auch mal etwas ruhiges und gefühlvolles zwischendurch.

Um mit den Tod ihrer Mutter umzugehen, schreibt Juliet Briefe und legt diese auf das Grab ihrer Mutter. Eines Tages bekommt sie eine Antwort von einem Unbekannten. Zunächst stört sie es, dass der Unbekannte in ihre Gedankenwelt einbricht, aber dennoch ist sie neugierig. Der Kontakt wird intensiver und ihr immer wichtiger, auch der Unbekannte öffnet sich mehr und mehr.
In der Schule trifft sie immer wieder auf den "Loser" Declan. Sie lernt ihn näher und näher kennen, versteht ihn besser. Kann es sein, dass der Unbekannte gar nicht mehr so unbekannt ist und viel mehr hinter seiner Fassade steckt?

Die Geschichte beginnt langsam, aber dafür intensiv. Es ist eher eine ruhige Atmosphäre. Dazu muss ich sagen, dass man sich darauf einlassen muss. Man darf sich hier nicht die großen Spannungen erhoffen, dafür machen die kleinen Momente voller Intensität und den Worten die Geschichte aus. Es war nicht alles perfekt, aber doch irgendwie schön. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber irgendwie war ich in der melancholischen Atmosphäre gefangen. Durch die Briefform und dem Erzählten ist die Story sehr berührend. Die Autorin weiß wirklich mit Worten umzugehen. Für mich eine gelungene Umsetzung, um die Gefühle der Beiden zu transportieren.
Es war ein angenehmer Lesestil. Abwechselnd wird aus der Sicht von Juliet und Declan erzählt. So lernt man Beide intensiver kennen. Man erfährt vieles, was in der Vergangenheit passiert ist und wie Beide versuchen irgendwie damit umzugehen. Auch Declan hat es nicht einfach in seinen bisherigen Leben gehabt. Deshalb versteht er Juliet umso besser und kann mit ihren Gefühlen umgehen.

Es steht hier keine Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern die Gefühlswelt - mit Trauer und Verlust umzugehen. Der Blickwinkel ist auch darauf gerichtet, nicht nur Vorurteile gegenüber anderen Menschen zu haben, sondern auch hinter die Fassade zu blicken und es auch zuzulassen. Die Vergangenheit prägt eben doch das Handeln in der Zukunft.

Das Buch lebt durch die ehrlichen Charaktere und die intensive Gefühlswelt, aber auch durch die Tiefgründigkeit und Melancholie. Man kann vieles so gut nachvollziehen und es spiegelt soviel Realität wieder.

Fazit: Mich konnte das Buch überzeugen. Eine gefühlsstarke Geschichte mit tiefgründigen und realen Charakteren. Auch die Umsetzung mit den Briefen bzw. Emails war für mich angenehm. Es war mal etwas anderes.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Vielen Dank an HarperCollins für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 29. November 2017

[Rezension] Obsidian - Schattendunkel

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Titel: Obsidian - Schattendunkel

Verlag: Carlsen

Seiten: 400

Erscheinungsdatum: 25.04.2014

Preis: 18,99 € (Hardcover)

Klappentext:
"Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird …"

Meine Meinung:
Ich habe schon viele positive Meinungen zu dieser Reihe gehört. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das Buch vom Verlag bekommen habe.

Katy zieht nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter nach West Virginia. Schon bald trifft sich auf ihre neuen Nachbarn, auf Daemon und Dee. Mit Dee freundet sie sich schnell an, doch das gefällt Daemon gar nicht. Denn die Zwillinge hüten ein Geheimnis. Schneller als Katy denken kann, wird sich schon in den Strudel und in die Gefahr mit hineingezogen. Dabei bleiben Gefühle nicht aus.

Auch wenn der Schreibstil einfach und locker war, zog sich der Anfang etwas hin. Die Dialoge zwischen Katy und Daemon fand ich teilweise witzig, aber dennoch wartete ich lange auf den großen Spannungsmoment. Als dieser dann kam und endlich das Geheimnis um Daemon und Dee gelüftet war, konnte ich mich entspannt zurücklehnen und das Buch auf ganzer Linie genießen.

Die Charaktere fand ich allesamt sympathisch. Dee mit ihrer flippigen Art, bringt viel Schwung ins Buch. Aber auch Katy empfand ich als einen sehr interessanten Charakter, da sie eigentlich zurückhaltend ist, aber auch schlagfertig sein kann. Und sie als Buchbloggerin muss man einfach mögen.:) Klar, Daemon gibt den typischen Bad Boy. Aber man kann ihn teilweise verstehen, warum er so handelt, abweisend und kühl ist. Schließlich will er nur seine Familie schützen. Er hat auch gute Seiten.

Das Fantasy-Element, was Jennifer L. Armentrout, in die Geschichte eingebaut hat, war für mich doch überraschend und neu. Das hat die Autorin gut umgesetzt. Auch die sich daraus ergebenen Handlungen waren gut dargestellt. Auch wenn es auf die typische Geschichte hinausläuft, Mädchen verliebt sich in heißen gutaussehenden Jungen, schreitet die Lovestory nicht so schnell voran. Es ist eher ein ewiges Hin und Her. Aber das macht es gerade interessant. Es verleiht der Geschichte einen gewissen Esprit.

Fazit: Trotz der Längen am Anfang, war es für mich ein unterhaltsamer Fantasy-Roman. Ich werde die Reihe fortsetzen, um den Hype darüber zu verstehen. Natürlich bin ich auch gespannt, wie es mit Katy und Daemon weitergeht. Ich kann mir vorstellen, dass die Autorin noch einige Überraschungen bereithält.

Bewertung: 4 / 5

Dienstag, 28. November 2017

BuchBerlin 2017 - Ein kleiner Bericht

Am Samstag hat es mich zur BuchBerlin verschlagen. Die BuchBerlin fand zum 4. Mal im Estrel Congresscenter statt. Bei dieser Messe stellen unabhängige Verlage und Selfpublisher ihr Programm bzw. ihr Buch vor. Der wohl bekannteste Verlag unter dieser war der Drachenmond-Verlag. Weitere Verlage waren u.a. der Amrun Verlag, der Sternensand Verlag, Tagträumer Verlag und Gedankenreich Verlag.

Für mich war es die erste BuchBerlin. Sie hat mir gut gefallen, da alles gemütlich war und nicht zu überlaufen. Man kam gut an die Stände und konnte sich auch unterhalten. Viele Autoren konnte man an den Ständen antreffen, da sie teilweise selber beim Verlag oder als Selfpublisher ihre Bücher verkauften.

Für mich ging es schon 07:40 Uhr mit dem Bus nach Berlin und gegen 10:30 Uhr war ich im Estrel Congresscenter angekommen. Da ich als Bloggerin akkrediert war, ging es flott am Eingang voran. Dabei erhielt ich einen Beutel mit vielen Infomaterial zu den Verlagen, einen Messekatalog und ein Namensschild.



Zum Anfang verschaffte ich mir erst einmal einen Überblick und tümmelte mich langsam durch die Stände.



Dann gab es für mich eine kleine Stärkung bevor es wieder an die Stände ging, um auch mal ein Buch zu kaufen. Danach war ich auch zu einigen Lesungen, bei L.-J. Pyka zu ihrem Buch "Ein Hauch deiner Liebe - Lass mich nicht allein, bei Bo Leander zu ihrem Buch "Höllisches Intermezzo" und bei Chii Rempel zu ihrem Buch "Sleepless - Echo der Vergangenheit". Bei Chii fand ich es schade, dass nicht viele Leute zugehört haben, da der Raum schlecht ausgeschildert war. Ich musste auch jemanden fragen, ansonsten hätte ich den Raum vergeblich gesucht.
Danach gab es noch einmal eine Stärkung für mich. Dann ging es noch einmal zu den Ständen. Da kaufte ich mir noch einige Bücher, u.a. das Buch von Chii Rempel und meine ersten Drachen. Es war schön, dass ich es mir gleich einige Bücher signieren lassen konnte.
Ich habe mir zudem auch das Buch zur BuchBerlin, wo 30 Autoren aus verschiedenen Genres 30 Geschichten erzählen, gegen eine kleine Spende erworben (siehe oberes Bild).

Insgesamt habe ich mir 5 Bücher gekauft. Bis auf Sternenscherben von Teresa Kuba konnte ich mir alle Bücher signieren lassen. Am Liebsten hätte ich mir noch mehr Bücher gekauft. Aber mein Geldbeutel hätte geweint und mein Rücken auch wegen der Schlepperei.;)



Ein paar Goodies oder Verlagsprogramme, die auslagen, habe ich außerdem eingepackt.



Gegen 17:15 Uhr war für mich die Messe zu Ende. Ich habe dann noch meine beste Freundin, die in Berlin wohnt, besucht. Für mich hat es sich also doppelt gelohnt.:)

Fazit: Das Gute an der Messe war, dass man direkt mit den Autoren in Kontakt treten konnte. Dass die Messe klein, übersichtlich und nicht so überlaufen, einfach gemütlich war. Das Einzige, was mir nicht so gefallen hat, dass die Stände teilweise sehr dicht nebeneinander standen und ich nicht gleich immer überblickt habe, welche Bücher zu welchen Verlag gehörten. Aber im Ganzen war es sehr schön. Gerne wieder!