Freitag, 30. März 2018

[Rezension] Ewiglich die Sehnsucht

Autoren: Brodi Ashton

Titel: Ewiglich die Sehnsucht

Verlag: Oetinger

Seiten: 320

Erscheinungsdatum: 01.01.2012

Preis: 4,99 € (Hardcover)

Klappentext:
"Wenn die Unsterblichen das größte Opfer verlangen. Jack ist Nikkis große Liebe. Eine Liebe, die sie durch die Finsternis der Unterwelt getragen hat. Endlich, nach hundert Jahren der Sehnsucht, kehrt Nikki zurück. Doch ihr bleibt nur ein halbes Jahr … Ihre Freunde und ihr Vater glauben, dass sie einfach abgehauen war, doch in Wirklichkeit hat der Rockmusiker Cole sie mit in die Unterwelt genommen. Cole ist ein Unsterblicher, der sich von den Gefühlen der Menschen ernährt Nur Nikkis Liebe zu Jack hat sie davor bewahrt zu sterben und ihr ermöglicht, auf die Erde zurückzukehren. Cole, mit dem sie ein seltsam enges Band verbindet, bedrängt sie, mit ihm gemeinsam in der Unterwelt zu herrschen. Doch Jack, der Nikki niemals wieder verlieren möchte, riskiert alles für sie …"

Meine Meinung:
Das Buch war schon ewiglich auf meiner Wunschliste. Im Thalia habe ich die Reihe günstig erstanden, da die Buchpreisbindung weggefallen ist. Da musste ich einfach zuschlagen.

Schon damals stach mir das Cover ins Auge. Der Klappentext brachte mich außerdem dazu, dass Buch auf meine Wunschliste zu packen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Nikki sich mit Cole in der Unterwelt befindet. Ihre Erinnerungen sind nur schemenhaft. Aber sie weiß, dass sie zurückkehren muss, um ihre große Liebe Jack noch einmal zu sehen. Aber in der realen Welt verbleibt ihr nicht viel Zeit, denn einmal in der Unterwelt angekommen, muss man eigentlich dort verbleiben.

Wie und warum sie in die Unterwelt gekommen ist, erfährt man erst nach und nach.

Das Besondere, aber auch gleichzeitig verwirrende an der Erzählweise ist, dass sich die Geschichte im Jetzt und in der Vergangenheit abspielt. Die einzelnen Kapitel sind mit Zeitangaben versehen. Damit musste ich mich erst einmal anfreunden. Die ersten Kapitel ließen sich daher noch schleppend lesen. Aber dann kam ein guter Lesefluss auf. Die Kapitel mit den Zeitangaben sollen zugleich auch auf den Höhepunkt hinarbeiten.

Außerdem erfährt man in den Kapiteln der Vergangenheit auch, wie sich die Liebe zu Jack entwickelte. Die Rückblicke empfand ich als sehr angenehm.

Nikki wirkt anfangs eher kalt und emotionslos. Jedoch wurde ihr jeglicher Schmerz und jegliche Empfindungen in der Unterwelt entzogen. Einzig die Liebe zu Jack hält sie im Hier und Jetzt. Davon wurde sich auch in der Unterwelt getragen, um nicht ganz ins Ewigseits abzudriften. Nach einiger Zeit in der Realität findet sie aber ihre Emotionen und auch ihre Träume wieder.

Jack ist der Aufreißer in der Schule, der It-Boy schlechthin. Doch mit Nikki hat er eine besondere Beziehung. Es ist nicht nur eine Affäre, sondern die wahre Liebe.

Als Nikki und Jack langsam wieder auftauen, spürt man den Zauber ihrer Liebe. Die Liebe, die sogar das Ewigseits überdauern kann.

Jedoch spielt Cole eine bedeutende Rolle. Cole ist ein Ewiglicher, der sich in der normalen Welt als Rockmusiker ausgibt. Er lässt keine Gelegenheit aus, um sich von Sterblichen zu nähren. Auch von Nikki weicht er nicht ab. Er erinnert sich immer wieder daran, dass ihr nicht viel Zeit im Jetzt und Hier bleibt. Cole ist ein undurchsichtiger Charakter. Man weiß oft nicht, was seine Intension ist, ob vielleicht doch auch Gefühle dahinter stecken.

Die Autorin schaffte eine besondere Welt mit wahrer Liebe, gepaart mit Fantasy und griechischer Mythologie. Eine schöne Mischung, die die Geschichte in ihren Elementen vorantreibt und auch einige Überraschungen bereithält. Das Ende hat es so also auch noch mal in sich, mit einem Cliffhanger inbegriffen.

Fazit: Ein gelungener Auftakt der Ewiglich-Trilogie. Ewiglich die Sehnsucht beschreibt die Sehnsucht nach Liebe...Liebe, die Ewigkeiten überdauern kann. Bis auf kleine Makel, konnte mich die Autorin mit ihrer fantasievollen und mystischen Geschichte überzeugen.

Bewertung: 4 / 5

Donnerstag, 29. März 2018

[Rezension] In dieser ganz besonderen Nacht

Autoren: Nicole C. Vosseler

Titel: In dieser ganz besonderen Nacht

Verlag: cbj

Seiten: 576

Erscheinungsdatum: 25.02.2013

Preis: 15,99 € (Hardcover)

Klappentext:
"Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …"

Meine Meinung:
Das Buch habe ich günstig bei einem Bücheroutlet erhalten. Der Klappentext klang vielversprechend, eben nach einer besonderen Geschichte. Hinzu kam noch, dass das Cover mir auch sehr gut gefallen hat.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht. Man erfährt erst einmal einiges über Amber, warum sie ihren Vater ziehen muss und wie sie mit den Tod ihrer Mutter umgehen soll. Des Weiteren lernt man ihre Umgebung, in der sie nun lebt, kennen. Die Autorin schaffte es San Francisco sehr bildhaft zu beschreiben. Ich habe mich wie auf einer kleinen Stadttour gefühlt.

Der Schreibstil ist daher für mich positiv hervorzuheben. Er ist eingängig, detailreich und bildhaft.

Das Handeln von Amber konnte ich gut nachvollziehen. Sie ist distanziert gegenüber Anderen, was aber verständlich ist, nach dem Tod ihrer Mutter. Sie möchte auch nicht gern darüber reden. Im Laufe der Geschichte öffnet sie sich langsam und findet Stärke durch ihre neuen Freunde. Ihre Entwicklung fand ich gut durchdacht.

Mit Nathaniel konnte ich mich leider nicht so anfreunden. Er blieb für mich einfach unnahbar. Mein Traummann wäre es definitiv nicht gewesen. Daher gefiel mir die Liebesgeschichte nicht so besonders. Außerdem auch nicht, was in dieser besonderen Nacht geschah.

Mir gefielen mehr die Freunde von Amber, die im Laufe des Geschehens hinzukommen. Mit ihnen konnte ich mich schnell anfreunden. Sie wirkten authentisch. Ich habe gerne die Handlungen um die Liebesgeschichte herum gelesen. Denn da gab es auch noch sehr interessante Geschehnisse und Wendungen.

Daher gab es für mich ein paar Durststrecken, die ich schnell versucht habe, zu überwinden, gerade wenn es um die Liebesgeschichte zwischen Amber und Nathaniel ging. Zum Ende hin wurde es wieder spannender. Da erfährt man mehr über Nathaniel’s Vergangenheit. Aber dennoch wirkte er dadurch nicht gerade sympathischer. Ganz im Gegenteil… es unterstreichte eher noch, warum er kein Traummann ist.

Über das Ende lässt sich streiten. Die Autorin wollte hier unbedingt ein Happy End bewirken, was mich allerdings nicht überzeugen konnte. Es wirkte einfach so dahingeschrieben und nicht wirklich real.

Fazit: Wenn man einmal die Durststrecken überwunden hat, ist es ein unterhaltsamer Roman. Ich konnte mich gut mit Amber und ihren Freunden vergnügen, jedoch nicht mit der Liebesgeschichte. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Andere mehr Gefallen an der Liebesstory finden. Gleichzeitig erhält man einen guten Einblick in die Stadt San Francisco.

Bewertung: 3,5 / 5

Sonntag, 25. März 2018

Leseflut-Box März



Obwohl ich letzten Monat überlegt hatte, die Box abzustellen, habe ich es doch noch einmal gewagt. Das Thema klang vielversprechend...es lautete "Flammend".



Der Inhalt der Box:



Die Box enthielt einen Trinkbecher, einen Schokotrunk, ein Paar Ohrringe, ein Fuchs-Lesezeichen und drei Dracheneier. In den Dracheneiern waren auch noch ein paar Sachen zu finden. In einem war ein Fußkettchen mit Füchsen enthalten und in den anderen beiden glänzend rot umhüllte Mandeln zum Naschen.



Das Buch:

Es war das Buch "Fuchs und Feuer - Die dunkelsten Sterne des Himmels" von Heather Fawcett enthalten.




Fazit: Die Box hat mir wieder etwas besser gefallen als die im letzten Monat. Das Fuchs-Lesezeichen finde ich ganz niedlich. Die Dracheneier sind auch eine nette Idee. Die Ohrringe finde ich auch ganz schön. Nur bei dem Trinkbecher gefällt mir das Bild nicht. Das ist von der Qualität nicht besonders gut.
Das Buch habe ich zwar schon gesehen, aber dennoch nicht so richtig auf dem Schirm gehabt. Eine sehr positive Rezension habe ich dazu noch gelesen. Daher bin ich nun doch neugierig auf das Buch.

Das Thema für den April lautet "Verlesen".

Für weitere Info's geht es hier zur Leseflut-Box.

Hier der Klappentext von "Fuchs und Feuer - Die dunkelsten Sterne des Himmels" von Heather Fawcett:

"Kamzin lebt hoch oben in den Bergen des Himalaya. Schon immer hat sie davon geträumt, Entdeckerin zu werden: die steilsten Berge zu erklimmen und unbekannte Routen durch das Kaiserreich zu finden. Als der charmante Kaiserliche Entdecker River Shara sie zur Führerin auf den höchsten Berg der Welt wählt, scheinen all ihre Träume in Erfüllung zu gehen. Gemeinsam mit ihrem Fuchs Ragtooth begibt sich Kamzin auf die Mission un trotzt den Gefahren des Aufstiegs. Auf dem Gipfel, dort, wo selbst die dunkelsten Sterne des Himmels hell leuchten, erkennt sie jedoch, dass nicht der Berg, sondern ihre Begleiter die gefährlichsten Geheimnisse verbergen."

Hat jemand sich auch die Box geholt? Wie fandet ihr diese?